Hier finden sich in loser Folge immer wieder Berichte von Reiseerlebnissen. Ab dem 7. Februar 26 bin ich in Senegal und Gambia unterwegs, so dass hier während der nächsten beiden Wochen meine Eindrücke zu finden sein werden. In den Posts vom Sommer 24 bis zum Februar 25 finden sich die Erlebnisse unserer halbjährigen Reise. P.S. Die gesammelten Berichte der Weltreise 2014 und der Reise in die Antarktis etc. finden sich als pdf-Link bei den Daten und 17. 9. 2021 und 21. 3. 2023
Samstag, 2. Mai 2015
Back home…
Sodeli, nun bin ich müde, aber gut zu Hause angekommen.
Damit schliesst sich endgültig der Kreis meiner Weltreise, die vor rund 9
Monaten begann und früher als erhofft zu Ende war und welche ich daher nun noch
einmal aufnahm. Es ist schön, ein „richtigeres“ Ende erleben zu dürfen. Und so
freue ich mich nun auch wieder auf all das, was mich in meiner Heimat erwartet
:-) Und es wird nicht die letzte Reise gewesen sein, da gibt es noch so viele
interessante und aufregende Orte zu entdecken… Ich freue mich drauf!
Bye-Bye Hawaii
Und dann ist es so weit. Mein letzter Tag auf Hawaii ist
angebrochen. Diesen verbringe ich gemütlich mit einem Spaziergang am Strand und
durch Waikiki und mit einem Besuch in der Cheesecake Factory. Hier habe ich
meine Ferien begonnen, und hier beenden wir sie auch mit einem guten Znacht und
einem leckeren Cheese Cake. Im Anschluss bin ich nur noch satt und sinke in den
Sessel des Flugzeugs… Auf mich warten nun total 18 Stunden Flug, 12 Stunden
Layover in LA und 12 Stunden Zeitverschiebung… Aber es war es wert! :-)
Ava
Schon bald neigen sich meine Tage hier dem Ende zu… Da ich
dieses Mal nicht als Teil der Weltreise hier bin und der Koffer auf dem Hinweg
nicht allzu voll war, nutze ich die Möglichkeit, um einige Souvenirs zu kaufen.
Und kriege noch meine Taufe mit Ava: Dies ist ein Getränk, welches nach einer
Mischung aus Erde und Gurken schmeckt und eine entspannende und die Zunge
betäubende Wirkung hat ;-) Spannend…
Das Abendessen ist heute mexikanisch, wobei vor allem das
Dessert eine Erwähnung wert ist: Deep fried Icecream! Davon habe ich immer
wieder gehört, es aber noch nie selbst gekostet, was ich heute nachholen kann
:-)
West-Oahu
Die Strecke dem Westzipfel der Insel entlang führt an
verschiedene Strände und zu eindrucksvollen Klippen. So mache ich mich heute
auf den Weg, diese Strasse nochmals zu bereisen. Ein erstes Mal habe ich dies
bereits im Dezember gemacht, doch freue ich mich darauf, diese schöne Gegend
abermals zu befahren. Wiederum mache ich immer wieder Halt, um Fotos zu
schiessen und all die tollen Eindrücke auf mich wirken zu lassen.
Dazu folgt
ein ausgedehnter Spaziergang an den malerischen Stränden des Nordens – Kaliua
und Lanikai. Hier finden sich alle Zutaten für das perfekte Hawaii-Bild: Heller
Sand, Palmen und ein Meer in verschiedenen Blau- und Türkistönen, welche vom
Korallenriff weiter unterteilt werden. Dies ist ein guter Ort, um die Seele
baumeln zu lassen :-)
Die Rückfahrt nach Norden geht über den Pali Lookout, von
welchem ein sich ein herrlicher Ausblick über die Vielfalt des Nordens bietet.
Und wo es heute so stark windet, dass ich mich richtig in den Wind lehnen kann,
ohne umzufallen. Dies gefällt mir ;-)
Maunawili Falls und North Shore
Der nächste Tag bringt mich zurück nach Oahu. Wir besuchen
die Maunawili Falls. Diese liegen etwas versteckt im Zentrum der Insel und
sind schöne Wasserfälle, die in einem Pool münden, in welchem gebadet werden
kann. Das will ich mir nicht entgehen lassen! Und nach der kurzen Wanderung tut
das Bad im doch kühlen Wasser ganz gut :-)
Im Anschluss geht es an die North Shore mit den grossen
Wellen. Das Wetter ist wechselhaft und regnerisch, und trotzdem – oder
teilweise genau deswegen – sind die Strände herrlich anzusehen.
Dieser Nordteil
der Insel ist viel weniger entwickelt, daher finden sich nur wenige Dörfer
hier. Auch die Möglichkeiten, sich zu verpflegen unterscheiden sich im
Gegensatz zu anderen Teilen der Insel. Dies geschieht in erster Linie an
Wohnwagen, welche zu mobilen Grilltheken etc. umfunkioniert sind und einige
Stühle auf dem Vorplatz haben. Und so ist auch unser heutiges Znacht angelegt:
Grillspiessli mit Beilagen unter einem Zelt gegen den Regen mit freiem Blick
auf den Strand… So lässt sich’s leben :-)
Haleakala
Am dritten Tag steht der Gipfel auf dem Programm. Ich fahre
zum Haleakala-Krater, welcher mehr als 3000 Meter hoch ist. Die Fahrt geht
zügig in die Höhe und durch alle Wolken hindurch! Oben angekommen bietet sich
eine eindrückliche Sicht in den Krater – und ganz toll ist die Aussicht in den
Krater und auf die Vulkane Mauna Kea und Mauna Loa im Hintergrund, denn Big
Island ist nicht mehr weit entfernt. Ein Spaziergang durch die mondähnliche
Landschaft ist faszinierend.
Als Gegensatz hierzu warten am Nachmittag weitere schöne
Strände auf mich. Die berühmtesten und auch schönsten dabei sind der Big und
der Little Beach, wobei ich bei letzterem die Kamera schnell wieder in der
Tasche verschwinden lasse, da es sich um ein Nudisten-Strand handelt ;-)
Abermals freue ich mich auf den Abend in Lahaina, welchen
ich auf der Veranda eines Cafés mit Sicht aufs Meer und die promenierenden
Besucher starte. Im Anschluss lasse ich mich von der Stimmung treiben und gehe
selbst noch etwas in den Shops flanieren und finde mir das eine oder andere :-)
West-Maui
Nach dem Osten gestern bin ich heute gespannt auf den Westen
der Insel. Gemäss der Karte hat es eine Strasse, welche um den ganzen Ostteil
der Insel führt, doch meine Gastmutter meint nur, dass die Strasse im Norden
veeeeery eng und kurvig sei… Aber
nachdem ich die Strasse nach Hana auch gut gemeistert habe, bin ich doch
zuversichtlich ;-)
Doch zuerst lockt mich der Wegweiser ins Iao Valley – und
der Umweg lohnt sich :-) Dabei handelt es sich um ein Tal inmitten saftigster
Vegetation mit verwitterten Hügeln, von welchen eine Nadel das berühmteste
Erkennungsmerkmal ist. Hier dominiert wiederum das Grün mit bewachsenen und
doch auch schroffen Felsen.
Im Anschluss wage ich mich auf die besagte Strecke. Diese
führt tatsächlich über sehr viele Kurven den Hängen entlang. Aber die Strasse
ist toll und bietet eine Vielzahl von schönen Ausblicken auf Täler, Klippen und
Strände! Nach vielen Kilometern auf einer kleinen Strasse wird diese dann ganz
im Westen wieder breiter und finde ich mich in den grossen Resorts für alle
Honeymooners. Der Gegensatz ist ziemlich heftig…
Hier spaziere ich gemütlich den Stränden entlang. Es ist schön
hier, wenngleich alles etwas „plastic“ wirkt, da sich ein Resort mit Hotels und
Ferienwohnungen ans andere reiht. Aber die Strände sind schön, die Stimmung
auch und an vielen Orten wird live musiziert :-)
Doch das Bad im Meer spare ich mir für Lahaina auf, wo ich
herumplansche und den ganzen Strand für mich alleine habe und so gemütlich den
Tag Revue passieren lasse. Im Anschluss mache ich einen ausgedehnten
Spaziergang durch das Städtchen und lerne dieses ausgiebiger kennen. Und finde
ich mir ein sehr schönes Restaurant direkt am – respektive auf dem Wasser – mit
einer netten Bedienung und einem leckeren Znacht :-)
Maui – Road to Hana
Nach den Tagen auf der Hauptinsel freue ich mich darauf, in
den nächsten Tagen Maui zu entdecken. Hier sollte ich bereits im Dezember sein,
doch hat die Zeit aufgrund der Heimkehr nicht mehr gereicht. Daher freue ich
mich umso mehr darauf, dies nun nachzuholen. Auch freue ich mich auf die
Aussicht, etwas zurück in den Globetrotter-Modus zu wechseln, da hier alles neu
sein wird.
Und so erreiche ich den Kahalui Airport im Laufe des
Vormittags und erhalte die Schlüssel zu meinem kleinen Wagen, der mich die
nächsten Tage um die Insel bringen soll. Ich entscheide mich, mich gleich auf
die Road to Hana zu wagen. Diese gilt als bester Scenic Drive aller Inseln und
führt als kleine und kurvige Strasse der Nordküste entlang nach Osten. Dies ist
die windward-Seite, was sich zum einen in der wechselnden Bewölkung, zum
anderen aber vor allem in einer saftig-grünen Vegetation zeigt. Die Strasse
führt – häufig nur auf einer Spur – durch üppige Wälder und Sträucher. Ein Tal
nach dem anderen wird durchfahren und darin finden sich eine Vielzahl von
Bächen mit Wasserfällen, in deren Pools auch gebadet werden kann. Je weiter weg
ins „Nirgendwo“ die Strasse führt, desto weniger wird der Verkehr, da sich die
meisten nicht auf diese Strasse wagen, die in den Reiseführern als toll, aber
sehr gefährlich gepriesen wird. Aber da darf ich sagen, dass alle, die sich auf
Schweizer Bergstrassen schon zurechtgefunden haben, auch hier kein Problem
haben :-)
Die Strasse führt auch entlang von kleinen Häusern und
Verkaufsständen, welche alle Früchte aus dem eigenen Garten bewerben. Ich gönne
mir frische Ananas – köstlich! Und immer weiter geht die Fahrt, auf welcher ein
Eindruck dem nächsten folgt, so dass das Durchschnittstempo dementsprechend
gering bleibt. Und wieder und wieder gibt es Anlass für einen Stopp und einen
kleinen Spaziergang.
Schon fast in Hana angekommen folge ich der Abzweigung in
einen State Park, der es wert ist! Da hat es ein Wasserloch in einer Höhle,
eine tobende Brandung inklusive Blow Hole und eine schöne Küste. Hier bin ich
länger zu Fuss unterwegs und bin gespannt auf den Ort, welcher der Strasse dem
Namen gibt. Aber hier ist deutlich festzuhalten: Der Weg ist das Ziel ;-)
Ausser einigen zerstreuten Häusern ist Hana nichts Besonderes. Was aber auch
kein Problem ist, dafür sind die Strände um den Ort umso schöner! Ich folge der
Strasse immer weiter in den Südosten und merke, dass nun gar keine Autos mehr
auf den Strassen sind… So schaue ich mir die Karte einmal genauer an, um
festzustellen, dass die Strasse gar nicht durchgehend um den Südteil der Insel
geht. Zwar durchgehend schon, aber bloss als Schotterpiste… Daher wende ich, um
den selben Weg zurückzufahren. Dabei mache ich einen ersten Stopp im Haleakala
National Park. Dieser umfasst sowohl einen Teil der Küstenregion hier als auch
den Vulkan, den ich später noch erkunden möchte. Hier umfasst er einen wilden
Bach, der von einem „Pool“ in den nächsten fliesst und inmitten der wiederum
üppigen Vegetation ins Meer zu rauschen. Spektakulär! Leider ist der
Wasserstand zu hoch, so dass nicht gebadet werden darf. Ansonsten könnte man
hier von Pool zu Pool und bis ins Meer hüpfen und schwimmen.
Somit habe ich das vorerst letzte Tagesziel erreicht und nun
heisst es, einmal quer durch die ganze Insel zu fahren, um in meinem Hotel
anzukommen. Ich bin sehr gespannt auf das Städtchen Lahaina, das gemäss
Reiseführer ein netter Ort mit einer angenehmen Atmosphäre sein soll. Mein
„Hotel“ ist ein kleines B&B – obschon ich am nächsten Morgen feststelle,
dass das zweite „B“ nicht dabei ist ;-) Das Zimmer ist sehr herzig und bei der
Vermieterin handelt es sich um eine nette und sehr redselige Dame, die mir das
wichtigste zur Stadt erklärt und mir gleich noch den Strand zeigt, der nur eine
runde Minute vom Hotel entfernt liegt. Ich freue mich bereits drauf, hier
morgen das Wasser zu geniessen :-)
Nun geht’s aber auf die Suche nach etwas Essbarem! Und
tatsächlich, Lahaina ist eine nette Stadt mit vielen älteren zweistöckigen
Häusern mit Veranda und mit Terrassen direkt am Meer. Hier lässt’s sich
gutgehen! Und so schlendere ich müde durch den Ort und suche mir einen Ort für
lokale Fish and Chips. Den Namen des Fisches konnte ich mir leider nicht
merken, doch in der Panade wurde noch Lilikoi verwendet, eine lokale Frucht,
welche einen speziellen, aber leckeren Geschmack ergibt. Entlang der
Hauptstrasse findet sich eine Vielzahl von kleinen Geschäften, die jede Menge
Kunst aller Ort, sowie Kleider, Schmuck und Souvenirs verkaufen. Die Stimmung
ist aufgeräumt und so lasse ich mich auch noch etwas durch die Gasse(n)
treiben, bevor ich müde ins Bett falle.
Luv und Lee
Oder wie es hier heisst: windward oder leeward. Die
Jahreszeiten spielen auf den Inseln eine untergeordnete Rolle, doch die
Exposition zum Wind ist sehr bezeichnend. Die dem Wind zugewandten Regionen
sind spürbar grüner und auch wechselhafter und regnerischer, währenddem die
Gebiete im Regenschatten der Berge viel schöneres Wetter, dafür aber auch eine
viel kargere Vegetation mit sich bringen. Dies ist auf allen Inseln Hawaiis,
die ich bereisen konnte, sehr deutlich spürbar.
Trauer im Paradies
Hawaii bietet jede Menge schöne Ecken – eine grosse Vielfalt
von natürlicher Schönheit findet sich in jedem Zipfel. Und doch bin ich unter
anderem auch hierhin zurückgekommen, um Zeit zu haben für mich und die Trauer
um meine Mutter. Dieser gebe ich bewusst Raum, gerade auch an so schönen Orten
wie den malerischen Stränden. Diese Momente sind nicht einfach, aber ich merke,
dass sie mir gut tun. Als schöner Ausgleich hierzu dienen dann Besuche beim
Farmers Market mit allerlei „Probiererli“ oder im Aquarium, wo die
Unterwasserwelt der Inseln dargeboten wird. Und auch die Auswahl an leckeren
Restaurants ist gross, so dass auch immer wieder ein kulinarischer Trost geboten
ist.
Acai und andere Leckereien
Der Sonntag beginnt mit einem langem Spaziergang durch
Waikiki. Der Sommer fühlt sich schön an, auch wenn der Wind beständig weiter
weht. Aber es herrschen konstant Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad, was sich
sehr gut anfühlt. Als Belohnung für die lange Tour wartet eine weitere lokale
Spezialität, deren Namen ich mir merken
konnte: Acai! Dies ist die lokale Form des Birchermüesli, mit frischen
Früchten, Granola (neudeutsch: Cerealien) und einem Kern, der etwa wie Frozen
Yoghurt aus Heidelbeeren schmeckt. Sehr lecker!
Im Anschluss sind wir wieder am Strand, wobei ich heute die
Wellen denjenigen überlasse, die sie besser meistern :-) Aber ich geniesse die
gemütliche Zeit auf dem Sonnenbett mit Blick aufs Meer und die Surfer. Ohnehin
steht heute vor allem Ausspannen auf dem Programm, darauf habe ich mich
gefreut: die Sonne geniessen, lecker essen, die Atmosphäre aufsaugen :-)
Honolulu – Fish Pond Cleaning, Surfing and Common Kings
Ich komme am späten Freitag-Abend am Flughafen von Honolulu
an. Bereits beim Aussteigen bläst mir wieder der warme Wind um die Ohren, den
ich noch in lebhafter Erinnerung habe. Vor vier Monaten bin ich hier abgereist,
und zum einen scheint es mir eine gefühlte Ewigkeit her, zum anderen fühlt es
sich schön und vertraut an, wieder hier zu sein.
Trotz der langen Reise freue ich mich auf ein Znacht in der
Cheesecake Factory in Waikiki – eben da, wo wir auch das letzte Znacht im Dezember
hatten.
Am Samstag Vormittag steht Hawaiian Community Work auf dem
Programm. Die Gastmutter der Schülerin, welche hier ihr Austauschjahr
verbringt, ist Mitorganisatorin bei diesem Anlass, bei welchem ein Fishpond
gereinigt und von invasiven Pflanzen befreit werden soll. So trifft sich eine
bunte Mischung aus Schülerinnen und Schülern, Studierenden und anderen
Vereinen, um gemeinsam diesen Einsatz zu leisten. Es ist interessant, hier
dabei zu sein und erleben zu können, wie ein solcher Event aufgezogen wird. An
alle Schülerinnen und Schüler der A2a: Unsere Aufgabe war es, Holz zu sammeln,
welches dann zwar nicht verbrannt, aber verhäckselt wurde ;-)
Im Anschluss essen wir in einem kleinen Lokal zu Mittag und
stellt mir die Host-Mum eine Vielzahl von hawaiianischen Spezialitäten vor.
Einige sind sehr lecker, von einigen koste ich lieber nur wenig, doch die Namen
bleiben mir leider weder von den einen noch von den anderen Gerichten.
Und dann geht es hinunter zum Strand und aufs Surfbrett… Ich
stelle mich einigermassen ungeschickt an, schaffe es aber doch, die eine oder
andere Welle zu fangen ;-) Doch gerne sehe ich auch den anderen um mich herum zu, die das deutlich besser machen. Aber Spass macht es
trotzdem!
Für den Abend hat ein Bekannter Tickets aufgetrieben für das
Konzert der Common Kings – einer lokalen Band, die entspannte Musik bietet. Und
so finden wir uns an einer guten Location inmitten von Einheimischen, die gute
Stimmung verbreiten. Bevor das Konzert beginnt, läuft auf grossen Fernsehern
die ziemlich absurde Werbung für den neuen Energydrink Mr. Pink. Ich kann mir
nicht helfen, aber mir kommt immer nur die Sendung „Switch Reloaded“ in den
Sinn, so absurd scheint mir dieser Spot. Aber ich fürchte, der sei tatsächlich
ernst gemeint… Nach einer tollen Sängerin, welche als Vorprogramm fungiert,
kommen die Kings auf die Bühne und bringen beste Laune mit, welche die ohnehin
gute Stimmung noch weiter hebt.
Montag, 27. April 2015
ZRH – LAX – HNL
Auf
dem Weg nach Hawaii… Vor rund vier Monaten endete meine Weltreise genau hier
abrupt und traurig – daher bin ich nun auf der Reise zurück an diesen Ort.
Bereits bei meiner damaligen Heimkehr setzte ich mir zum Ziel, im Frühling
hierhin zurückzukehren. Ursprünglich in der Hoffnung, dass bis zu diesem
Zeitpunkt meine Mutter auf dem Weg der Besserung sein würde, nachher als
Leuchtturm, um die Wochen und Monate bis dahin zu überstehen. Und nun ist es
also so weit: Ich bin irgendwo in der Luft zwischen Zürich und Honolulu. Ich
freue mich darauf, meine Weltreise – wohl verspätet – noch zu einem stimmigeren
Ende zu bringen.
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