Hier finden sich in loser Folge immer wieder Berichte von Reiseerlebnissen. Ab dem 7. Februar 26 bin ich in Senegal und Gambia unterwegs, so dass hier während der nächsten beiden Wochen meine Eindrücke zu finden sein werden. In den Posts vom Sommer 24 bis zum Februar 25 finden sich die Erlebnisse unserer halbjährigen Reise. P.S. Die gesammelten Berichte der Weltreise 2014 und der Reise in die Antarktis etc. finden sich als pdf-Link bei den Daten und 17. 9. 2021 und 21. 3. 2023
Sonntag, 15. Februar 2026
Cap Skirring
Es ist ein Luxus, in der warmen Morgenstimmung zu frühstücken – dies geniesse ich jeden Tag :-) Das angebotene unterliegt ziemlichen Schwankungen, heute ist es eher am unteren Rand angesiedelt – aber das waren ja nicht die wichtigsten Gründe für die Reise. Da heute kein offizielles Programm stattfindet, haben einige von uns beschlossen, auf den «Bissau-Walk» zu gehen. Das Nachbarland Guinea-Bissau beginnt wenige Kilometer dem Strand entlang, und so möchten wir einen längeren Spaziergang am Wasser machen, um dahin zu gelangen. Wir starten erst um 9.30, so dass mir genügend Zeit bleibt, gemütlich im Garten des Hotels zu sitzen und die Erlebnisse des gestrigen Tages niederzuschreiben.
Wir sind schliesslich zwei Drittel unserer Gruppe, die sich auf den Weg an den Strand machen. Nach den letzten Hotels ist es einfach nur noch Sand, Wasser, leider auch immer wieder Abfall – und Kühe :-) Diese liegen gemütlich am Strand und lassen sich auch von uns nicht in ihrer Ruhe stören. Wir haben den riesigen Strand fast ganz für uns alleine, nur ab und an kreuzen wir andere Spazierende – oder fahren einige Quads an uns vorbei. Die Temperaturen sind noch sehr angenehm und so ist es einfach schön, hier im Sand und Wasser zu schlendern :-)
Die Grenze zu Guinea-Bissau ist weder markiert noch irgendwie kontrolliert, so dass wir immer weiter bis über die Grenze gehen. Hier hat es ein kleines Kap und dreht die Küstenlinie. Wir gehen immer noch weiter und sehen in der Ferne die Hügel Guinea-Bissaus. Irgendwann drehen wir um und machen uns auf dem selben Weg zurück in Richtung Cap Skirring. Der Spaziergang ist hier besonders schön, da es auf der Landseite nur noch Dünen und keine Bebauung mehr hat. Nach rund zwei Stunden sind wir zurück am Ausläufer des Dorfes und setzen uns in die erste Strandbar. Diese ist sehr schön gemacht und ich geniesse an bester Lage eine leckere Tartelette au Citron und etwas zu trinken – besser gesagt, werden es zum Ende zwei dieser Köstlichkeit gewesen sein ;-)
Im Anschluss gehen wir alles dem Strand entlang weiter, bis wir zum Aufgang zu unserem Hotel kommen. Die Eindrücke von gestern kann ich etwas relativieren, heute habe ich keine weiteren toten Fische mehr gesehen. Dies könnte auch mit den Geiern zusammenhängen, welche sich ebenfalls am Strand finden. Ebenso kommen wir an einigen Frauen vorbei, welche Muscheln sammeln, wohl um daraus Baumaterial machen zu können.
Dann ist es Zeit für eine kurze Pause im Schatten – und im Pool unseres Hotels. Am späteren Nachmittag mache ich mich nochmals auf den Weg. Wiederum dem Strand entlang geht es in Richtung des Stadtzentrums. Auch in diese Richtung ist es ein sehr schöner Spaziergang. Hier finden sich einige kleine Strandrestaurants und -bars und etwas mehr Betrieb. Jedoch geht es immer noch sehr entspannt zu und her und hat es überschaubar viele Leute. Nach einer Weile geht es auf das Gelände des «Club Med». Gefühlt ist der ganze Ort um diesen riesigen Club aufgebaut… Der Club nimmt einen langen Teil des Strandes in Besitz, jedoch bleibt der Durchgang für alle offen. Und dahinter finden sich die Unterkünfte und auch viele Sportanlagen inklusive eines Golfplatzes. Die eigentliche Hauptstrasse des Ortes beginnt dann auf der anderen Seite des Resorts – so dass von dieser zum Strand kein direkter Durchgang besteht.
An der kleinen Halbinsel am Ende der Anlage prallen dann die Welten heftig aufeinander – auf der einen Seite das fast schon kolonial anmutende Resort mit unzähligen Liegestühlen am Strand mit Booten und Surfmöglichkeiten und auf der anderen Seite der Anlandeplatz der Fischerboote. Wiederum sind die Pirogen bunt bemalt und herrscht emsiges Treiben. Einige Boote kommen grad an und werden an den Strand gehievt, andere sind schon länger zurück und werden geräumt oder geputzt. Und dahinter werden Netze geordnet oder geflickt. Handel findet hier – im Unterschied zu den letzten Häfen – weniger statt.
Von hier geht’s zur Hauptstrasse, an welcher einige kleine Restaurants und Läden sowie ein kleiner Markt zu finden sind. Hier halte ich mich nicht allzu lange auf und mache mich der Strasse entlang auf den Rückweg. Nach kurzer Zeit hat es nicht mehr viel – ausser einigen Verkehr und viele Schlaglöcher auf der Strasse… Nachdem ich die ganze Länge des Club Med hinter mir habe, kann ich wieder an den Strand für den restlichen Weg zurück. Hier finde ich mir einen schönen Platz in der ersten Reihe eines dieser Strandrestaurant. Hier hat es am Strand und in den Lokalen viele Einheimische – und ist die Stimmung mit der untergehenden Sonne sehr schön :-) So geniesse ich entspannt ein kleines Abendessen und lasse es mir gutgehen – um danach gemütlich dem Strand entlang während des Sonnenuntergangs zurück in Richtung Hotel zu spazieren. Ich spüre die intensiven Tage – und auch die vielen Stunden an der Sonne heute sowie die etwas über 18 Kilometer, welche ich im Sand am Spazieren war. Und so mache ich mir einen ruhigen Sommer-Abend auf der Terrasse des Hotels.
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